
Die Einrichtung, die zwei Kriege und einen Kommunismus überstanden hat.
An der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert gründeten die Polen in der Bukowina eigene Bibliotheken, Vereine und Volkshäuser. Das Polnische Haus in Suceava entstand zwischen 1903 und 1907 und wurde zu einem der Hauptzentren polnischen Lebens in der Region. Heute hat dort der Verband der Polen in Rumänien seinen Sitz.
Jedes polnische Dorf hat heute sein Kulturhaus oder einen Saal, in dem sich die Ensembles und die Kindergruppen treffen. Das Polnische Haus in Moara bei Suceava ist der Ort, an dem die Tage der Polnischen Kultur eröffnet werden: von dort startet gewöhnlich das Programm, mit einem Konzert und einer Ausstellung.
Diese Gebäude sind das, was in Polen die Volkshäuser sind: der Ort, an dem Kinder tanzen lernen, der Chor probt und nach der Messe Kuchen gereicht wird. Ohne sie gäbe es weder Ensembles noch Festivals.
1948 lebte mehr als die Hälfte in Städten. Heute wohnen neun von zehn auf dem Land. Die Polnischen Häuser in den Dörfern sind das, was vom städtischen Kulturleben geblieben ist.
Die Zahlen: Tiberiu-Constantin Ambrosie, „Considerații asupra evoluției istorice și demografice a etnicilor polonezi din partea sudică a Bucovinei“, Jahrbuch des Nationalmuseums der Bukowina, sowie die dort zitierten Volkszählungen.
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Der Ausgangspunkt
Câmpulung Moldovenesc liegt eine Stunde von den polnischen Dörfern und eine Stunde von den bemalten Klöstern entfernt. Das ganze Haus, sieben Plätze, Parkplatz im Hof.