
Motorradtouren · Der Tihuța-Pass, 1.227 m
Auf der DN 17 über den Tihuța-Pass hinaus, dann hinunter zum Colibița-See auf 900 m, zwischen Bârgău und Călimani.
Start und Ziel: Câmpulung Moldovenesc
Der Colibița-See heißt das Bergmeer, und das ist nicht dahingesagt: ein Stausee, groß genug, dass die Umrundung Stunden dauert, mit Strand, mit Booten und mit Bergen ringsum, auf 900 Metern. Man kommt über die DN 17 hin, über den Tihuța-Pass auf 1.227 m, dann hinunter nach Prundu Bârgăului und auf die DJ 173A, die sich durch die Bistrița-Klamm zur Staumauer windet. 236 Kilometer hin und zurück, sechs Stunden reine Fahrzeit: ein ganzer Tag.
Tageslicht · Der Tihuța-Pass, 1.227 m · heute,
Zeiten für den Ausgangspunkt. Zwischen den Graten wird es früher dunkel: kehre eine Stunde vor Sonnenuntergang um.
Wetter · Der Tihuța-Pass, 1.227 m · heute,
Vorhersage für den Ausgangspunkt. Auf dem Grat ist es kälter und windiger.
Kilometer und Zeiten sind auf der Karte gemessen, ab dem Tor des Hauses. Die Zeit ist die reine Fahrzeit: mit Foto- und Kaffeehalten rechnet die Hälfte dazu.
Die ganze Strecke auf der Karte Alle 9 Punkte der Runde, der Reihe nach, direkt in Google Maps geöffnet. Von dort startet ihr die Navigation oder schickt sie aufs Handy.| Câmpulung Moldovenesc → Mestecăniș-Pass | 21.4 km · 35 min Die DN 17 nach Westen, ein langer Anstieg mit offenen Kurven. |
|---|---|
| Mestecăniș-Pass → Vatra Dornei | 19.9 km · 33 min Die Abfahrt nach Dorna. |
| Vatra Dornei → Poiana Stampei | 20.8 km · 34 min Weiter auf der DN 17, durch die Senke. |
| Poiana Stampei → Pasul Tihuța | 11.3 km · 19 min Der Anstieg auf 1.227 m, der Übergang von der Moldau nach Siebenbürgen. |
| Pasul Tihuța → Prundu Bârgăului | 28.5 km · 38 min Die Abfahrt auf der siebenbürgischen Seite, durch die Bârgău-Dörfer. |
| Prundu Bârgăului → Colibița | 16.2 km · 25 min Rechts auf die DJ 173A, durch Bistrița Bârgăului und die Bistrița-Klamm, hinunter zur Staumauer und zum See. |
| Colibița → Pasul Tihuța | 44.2 km · 61 min Zurück auf demselben Weg, wieder hinauf zum Pass. |
| Pasul Tihuța → Câmpulung Moldovenesc | 73.3 km · 125 min Die DN 17 nach Osten, über Vatra Dornei und Mestecăniș. |
Wir haben jede Biegung der Strecke gezählt. Nicht die sanften Wellen der Straße, sondern die echten Kurven: dort, wo die Straße die Richtung um mehr als 12 Grad ändert, also gerade so, dass ihr den Lenker spürt. Dann haben wir die Runde in Zwei-Kilometer-Stücke geteilt und jedem Stück seine Kurvenzahl gegeben. Daraus entsteht die Grafik unten: je höher der Balken, desto kurviger ist dieses Stück.
Am kurvigsten: Kilometer 116–118 47 Kurven auf zwei Kilometern, eine alle 43 Meter.
Auf ganzer Länge Nationalstraße, weite Kurven, Durchgangsverkehr samt Lastwagen. Es ist die Hauptroute zwischen Moldau und Siebenbürgen.
Ausgebaut, mit weichen Kurven durch die Bistrița-Klamm. Der schöne Teil des Tages.
Neun statt sechzehn Kilometer, aber geschottert. Mit Straßenreifen lohnt es nicht: nehmt die 173A.
Der Asphalt ändert sich von Jahr zu Jahr. Oben steht, was wir jetzt wissen. Fragt uns, bevor ihr losfahrt.
Das sind die in den Orten entlang der Strecke kartierten Zapfsäulen. Sie schließen, sie ziehen um: Verlasst euch am Berg nicht auf eine einzige.
Die Dinge, die von der Straße selbst kommen: wie schmal sie ist, wie steil, wodurch sie führt. Wie oft sie auftreten, ist unsere Einschätzung, keine Statistik.
Es ist die Hauptstraße zwischen Moldau und Siebenbürgen. Lastwagen auf der Auffahrt zum Tihuța, vor allem werktags.
Auf 1.227 m kommt er schnell, vor allem morgens und nach einem warmen Tag.
Colibița ist sehr beliebt geworden. Im Sommer füllen sich Ufer und Parkplätze, und am Wochenende steht man auf der DJ 173A im Stau.
Sechs Stunden reine Fahrzeit. Mit Pausen und einer Stunde am See sind es neun, zehn. Brecht früh auf.
Die letzten siebzig Kilometer fahrt ihr am Abend, mit der Sonne in den Augen Richtung Osten auf der DN 17.
Von der Staumauer sieht man den See sich öffnen, dahinter die Berge. Der erste Ort, von dem aus man ihn ganz sieht.
Das Wasser, der Strand und die Kämme der Călimani gegenüber. Bei Sonnenuntergang fällt das Licht von hinten über den See.
Die Straße windet sich zwischen den Wänden, der Fluss daneben.
Das Plateau im Pass, auf 1.227 m, mit Blick Richtung Bârgău. Hier steht auch das Hotel, das die Dracula-Legende vermarktet.
Kaban, 43 Minuten vom Haus. Die letzte Stadt vor dem Pass.
Lokale im Pass, an der Hauptstraße.
Pensionen und Terrassen am Ufer, viele nur in der Saison geöffnet.
Restaurant Mestecăniș, auf dem Rückweg, 24 Minuten vom Haus.
Kostet die Bukowina
Direkt auf der Passhöhe, an der Hauptstraße. Außer Vatra Dornei das einzige verzeichnete Lokal auf der ganzen Runde: am See kochen die Pensionen für ihre eigenen Gäste, ein Restaurant ist aber keines eingetragen. Wer sicher essen will, hält auf dem Hinweg hier.
Eine Werkstatt, die ausschließlich Motorräder macht, findet ihr an keiner dieser Straßen. Die nächste ist in Suceava, rund siebzig Kilometer vom Haus und weiter von den meisten Runden. Was es gibt, sind Autowerkstätten und Reifendienste in den Dörfern und Städten, und viele legen auch bei einem Motorrad Hand an. Für eine Panne, eine Batterie oder einen Reifen reicht das. Für den Motor: vorher anrufen.
Ruft vorher an. Sie haben eigene Zeiten und nicht alle arbeiten samstags.
Informationen geprüft am . Die Kilometer haben wir selbst auf der Karte gemessen; Tankstellen und Werkstätten sind die kartierten. Öffnungszeiten und Preise ändern sich, bitte vor der Abfahrt prüfen.
Die anderen Runden
Basis für die Runden
Parkplatz im Hof und das ganze Haus für euch allein. Los bei Sonnenaufgang, ohne eine Rezeption zu wecken, und zurück, so spät ihr wollt.